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Carl Sonnenschein

Düsseldorf 15.7.1876 - Berlin 20.2.1929

Delbrückstraße 33

CARL-BORROMÄUS-KIRCHE
ERBAUT ZUM GEDENKEN
DES BERLINER
GROßSTADTAPOSTELS
DR• CARL SONNENSCHEIN
1876 - 1929

Sonnenschein kam 1918 als Studentenseelsorger nach Berlin und wurde schnell zum „Vater der Armen" der Reichshauptstadt. Er begründete die katholische Volkshochschule und ein katholisches Arbeitsamt. Jeden Tag half der Priester ohne Gemeinde vor allem in den Arbeiterquartieren im Norden und Nordosten der Stadt. Er schrieb: „Ach, weniger Worte und mehr Hilfe! Mehr Hilfe! Mehr Initiative! Mehr Tat des praktischen Lebens! Nur so, Freunde, werden sich Parlament und Volk ergänzen!" Nur 52jährig starb er und wurde am 28.2.1929 auf dem St. Hedwigs-Friedhof, Mitte, Liesenstraße, begraben. Ein großes Kruzifix schmückt sein Grab. Die Tafel wurde aus Anlaß seines 60. Todestags am Sonntag, dem 19.2.1989, an der Außenwand der katholischen St. Carl-Borromäus-Kirche zur Delbrückstraße enthüllt.

Im Innenhof der Kirche befindet sich seit der Einweihung der Kirche 1955 ein inzwischen stark verwitterter, von der Gemeinde damals beauftragter Gedenkstein für Sonnenschein (Maße 60x145x30cm). Dessen Inschrift lautet:
DIESE KIRCHE
DES HEILIGEN
CARL BORROMAEUS
SOLL ZUGLEICH
DAS GEDAECHTNIS
WACHHALTEN AN
DR CARL
SONNENSCHEIN
DER IN DEN JAHREN
1919 - 1929
SEGENSREICH
IN BERLIN WIRKTE
UND SEINE KRAFT
IM PRIESTERLICHEN
DIENSTE AN
UNSERER STADT
VERZEHRTE

Die Inschrift ist wegen der Verwitterung und des Efeubewuchses im Sockelbereich nicht mehr zur Gänze lesbar.

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