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Bruno Macker

Berlin 8.9.1905 - 25.5.1944

Maximilianstraße 11b

IN DIESEM HAUSE WOHNTE
DER ANTIFASCHISTISCHE
WIDERSTANDSKÄMPFER
BRUNO MACKER
GEB. AM 8.9.1905
NACH MEHRJÄHRIGER HAFT
UND DEM EINSATZ IM
FASCHISTISCHEN
STRAFBATAILLON 999
WURDE ER WEGEN SEINES
MUTIGEN AUFTRETENS GEGEN
DEN FASCHISTISCHEN KRIEG
1944 VON DEN FASCHISTEN
VERURTEILT UND ERMORDET

Die Tafel wurde im Jahr 1980 angebracht und nach der Wende demontiert. Ihr Verbleib ist unbekannt.
Die Vorgängertafel befindet sich im Depot des Museums Pankow (und ist hier abgebildet). Deren Inschrift lautet:
IN DIESEM HAUSE
WOHNTE DER
WIDERSTANDSKÄMPFER
BRUNO MACKER
GEB. AM 8.9.1905
NACH LANGER HAFT IM
KZ SACHSENHAUSEN
WURDE ER VERSETZT
ZUM STRAF-BATAILLON
999
ER KEHRTE NIE ZURÜCK
Der Maschinenschlosser Macker gehörte der KPD an und wurde 1935 wegen seiner politischen Aktivitäten zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. 1943 kam er in das Strafbataillon 999. Auch dort sprach er sich gegen den Krieg aus, wurde von einem Kriegsgericht deswegen am 25.5.1944 zum Tode verurteilt und erschossen (lt. der Dokumentation der Bundeszentrale für politische Bildung „Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus", Bonn 2000, Bd. II, S. 134).

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