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Billy Wilder

Sucha b. Krakau 22.6.1906 - Beverly Hills 27.3.2002

Viktoria-Luise-Platz 11

Hier wohnte von 1927 bis 1928
auch
Billy Wilder
Filmregisseur
*22•6•1906 - +27•3•2002

Der berühmte amerikani­sche Regisseur österreichischer Her­kunft (u.a. "Some like it hot", "Eins, zwei, drei") lebte hier an der Ecke Viktoria-Luise-Platz und Münchener Straße einein­halb Jahre zur Unter­miete im dritten Stock bei der Familie York-Schulz.

Er er­innerte sich: "Ein winziges Zimmerchen mit düsterer Tapete. Wand an Wand mit einer ständig rauschenden Toilette." (Berliner Morgenpost, 19.2.1993) Und hier begann auch seine Filmkarriere, "als nämlich eines Nachts Herr Galitzen­stein, Direktor der Maxim-Film, in Unterhosen in Wilders Zimmer stand, weil er aus dem Schlafzim­mer der Nachbarin die Flucht ergreifen mußte. Und darum gar nicht anders konnte, als Billy Wilders erstes Drehbuch zu kaufen." (Der Tagesspiegel, 2.6.1994)

Die Tafel aus griechi­schem Marmor mit dunklen Mes­singbuch­sta­ben - gleiche Materialien wie bei der darüber ange­brachten Tafel für Ferruccio Busoni - hatte Wilders Freund Willy Egger anbrin­gen lassen. Enthüllung am 17.2.1993 in Anwesen­heit Wil­ders, der anläßlich der Filmfest­spiele in Berlin war. Die Tafel befindet sich am Nachfolgebau des kriegszerstör­ten Wohn­hauses. Nach Wilders Tod wurde die Tafel um das Todesdatum ergänzt, meldete die Berliner Zeitung am 3.8.2005.

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