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Betty Hirsch

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Zionskirchstraße 4

Unvergessen!
Am 27.3.1943
wurde die jüdische Familie
Betty Hirsch, geb. Kaatz,
und ihre beiden Kinder
Inge und Horst
aus diesem Hause
von der Gestapo abgeholt
und von den Faschisten
ermordet.

Die Deportation der Schneiderin und ihrer Kinder erfolgte während der sogenannten „Fabrikaktion” am 27. Februar 1943. Die vor 1952 enthüllte Tafel nennt ein falsches Datum.

Eines der Sammellager während der „Fabrikaktion” war in der Rosenstraße 2-4. In dieses Lager kamen diejenigen, die einen „arischen” Ehepartner hatten. Daraufhin versammelten sich hier über Tage hinweg mehrere hundert Frauen und verlangten von der Gestapo trotz zeitweiliger Bedrohung mit Maschinengewehren die Freilassung ihrer Ehemänner. An diese einzige öffentliche - und erfolgreiche! - Demonstration gegen die Judenverfolgung erinnerte 50 Jahre lang nichts. Erstmalig fand am 28.2.1993 zum 50. Jahrestag eine Gedenkveranstaltung statt.

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