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Bertha Falkenberg / Hermann Falkenberg

Berlin 8.4.1876 - Engelberg/Schweiz 20.5.1946 / Schlochau (Człuchów/Polen) 1869 - Berlin 18.3.1936

Lottumstraße 22

Bertha Falkenberg
(1876-1946)
Langjährige Vorsitzende des
Berliner Jüdischen Frauenbundes
Sie setzte sich energisch für die Emanzipation
jüdischer Frauen ein und gehörte zur ersten
Generation von Politikerinnen in jüdischen
Gemeindeparlamenten. Sie überlebte das KZ
Theresienstadt und starb 1946 in der Schweiz.
Hermann Falkenberg
(1869-1936)
Gründer der Liberalen Synagoge
Norden (Schönhauser Allee 162)
Er schuf mit dieser Synagoge einen Ort der
Erneuerung des Judentums. Nach seinem
Tod trug sie bis zu ihrer erzwungenen
Schließung 1938 seinen Namen.
In diesem Haus wohnten Bertha und Hermann Falkenberg

Links neben dem Text zu Bertha und rechts neben dem zu Hermann Falkenberg befindet sich jeweils ein Foto der beiden. Unter dem abschließenden Satz sind beide zusammen zu sehen (Straßenszene). Die am 22.5.2003 enthüllte Acrylglastafel (50x70 cm) befindet sich zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster des Erdgeschosses rechts vom Eingang und ist zugleich so hoch angebracht, dass sie einem Passanten kaum auffallen kann. In Auftrag gegeben wurde sie von Bet Deborah e.V. und gestaltet von den Designerinnen Anita Meier und Roswitha Baumeister.

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