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August Herrmann

18.8.1842 - Rahnsdorf 30.12.1915

Dorfstraße (Dorfaue Rahnsdorf)

Dem Andenken
des
Fischermeisters
August Herrmann
geb. 1842
gest. 1915
zu Rahnsdorf
Die Stadt Berlin

Die Inschrift für den Fischer befindet sich auf einem großen Stein aus Muschelkalk unter einer Platte mit Reliefporträt (Paul Gruson, 1929). Die Gedenkstele wurde 1930 aufgestellt (vgl.: https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/gedenkstein-fuer-august-hermann-8063/, zuletzt abgerufen am 21.6.2022). Herrmann fuhr mit seinem Fischerbott bei Sturm oft auf den Müggelsee raus, um Menschen in Seenot zu retten. Für dieses Engagement wurde er am 11. Dezember 1894 mit der "Rettungsmedaille am Bande" ausgezeichnet, verliehen durch General-Kommission in Angelegenheiten der Königlich Preußischen Orden.

Unmittelbar neben des Gedenksteins befindet sich eine 2012 durch den Verein "Bürger für Rahnsdorf e.V." angebrachte Erläuterungstafel.

Neben dem Gedenkstein befindet sich ein liegender Stein aus rotem Granit für Karl Lupe.

Beigesetzt wurde Herrmann, der (so Wohlberedt) 150 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt hat, auf dem Rahnsdorfer Friedhof.

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