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Apostel-Paulus-Kirche

Grunewaldstraße Ecke Akazienstraße

10. Mai 1892 Grundsteinlegung
Architekt Franz Heinrich Schwechten
29. Dezember 1894 Einweihung in
Gegenwart des Kaiserpaares
Juli 1917 Ablieferung von drei Glocken
30. Mai 1926 Einholung der drei neuen Glocken
1. Advent 1934 die Bekennende Gemeinde behauptet
sich gegen die „deutschen Christen“
2. Weltkrieg zweite Ablieferung von drei Glocken
30. Januar 1944 schwere Beschädigung der
Kirche durch Brandbomben
1. Mai 1949 Wiedereinweihung der Kirche
1. Advent 1958 Weihe von zwei neuen Glocken
1960/61 Innenrenovierung der Kirche
29. Dezember 1964 Einweihung der neuen Orgel

Im Kirchenschiff befindet sich innen rechts an der Wand neben der Eingangstür die Inschrift.

In der Vorhalle sind links zwei in Frakturschrift geschriebene Papiertafeln hinter Glas befestigt.

Linke Tafel:

Zur Erinnerung an die Grundsteinlegung der Kirche am / 10. Mai 1892 / in Gegenwart des Prinzen Friedrich Leopold / und der Prinzessin Luise Sophie von Preußen / als Vertreter des deutschen Kaiserpaares. / So seid ihr nun nicht mehr Gäste / und Fremdlinge, / sondern Bürger mit den Heiligen / und Gottes Hausgenossen, / erbaut auf dem Grund / der Apostel und Propheten, / da Jesus Christus / der Eckstein ist. / Eph. 2, 19 /

Das Original dieser Inschrift befand sich auf der Innenwand des Kirchenschiffes neben der Eingangstür Rechte Tafel:

Zur Erinnerung an die Einweihung der Kirche am / 29. Dezember 1894 / in Gegenwart des deutschen Kaisers Wilhelm II. / und der Kaiserin Auguste Victoria. / Von Gottes Gnade bin ich, / was ich bin, / und seine Gnade an mir / ist nicht vergeblich gewesen. / Sondern / ich habe viel mehr gearbeitet, / denn sie alle, / nicht aber ich, / sondern Gottes Gnade, / die in mir ist.

Beigesetzt ist der Architekt Schwechten ( Köln 12.8.1841 - Berlin 11.8.1924) auf dem Dorffriedhof Schöneberg, zwischen Hauptstraße und Belziger Straße (an der Mauer).

 

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