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Annedore Leber

Berlin 18.3.1904 - Berlin 18.10.1968

Pariser Straße 14

Hier lebte von 1904 bis 1914
Annedore Leber
18.3.1904 - 28.10.1968
Politikerin und Publizistin
Sie unterstützte ihren Mann Julius Leber
in seiner Widerstandsarbeit gegen den
Nationalsozialismus,
war nach 1945 an der Neugründung der Berliner SPD
beteiligt, hat 1946 den “Telegraf“ mitbegründet
und war bis 1967 Bezirksverordnete und Mitglied des
Berliner Landesparlaments

Enthüllt wurde die Tafel zu Lebers 100. Geburtstag am 18.3.2004 durch ihre Tochter Katharina Christiansen und ihre Enkeltochter. Anwesend waren neben Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen auch der Fraktionsvorsitzende der SPD in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf Marc Schulte und viele weitere Politiker, darunter die Bundestagsabgeordnete Petra Merkel, BVV-Vorsteherin Dr. Marianne Suhr, die frühere Charlottenburger Bezirksbürgermeisterin Monika Wissel, Ex-Bundesminister Volker Hauff. Die quadratische Edel­stahltafel mit blauer Inschrift ist auf einer kreisrunden angeschrägten Metallscheibe auf öffentlichem Straßenland vor dem Haus befestigt. Sie geht auf eine Initiative der lokalen SPD-Fraktion zurück, der ein BVV-Beschluss folgte. Finanziert wurde die Tafel aus Spenden, gestaltet wurde sie von dem Künstler Dietmar Zawada. Beigesetzt ist Annedore Leber auf dem Waldfriedhof Zehlendorf, Potsdamer Chaussee 75, gemeinsam mit dem Sohn Matthias, der 1963 aus dem Leben schied, und der 2008 gestorbenen Tochter Katharina (Feld 059-785 [Ehrengrab]). Das auf dem Grab auch verzeichnete Todesdatum von Julius Leber (5.1.1944) ist falsch. Er wurde ein Jahr später in Plötzensee ermordet.

 

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