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Andreas Sigismund Marggraf

Berlin 3.3.1709 - Berlin 7.8.1782

Amrumer Straße 32

Andreas Sigismund
MARGGRAF
(1709-1782)
Direktor der Physikalischen Klasse der Kgl. Akademie
der Wissenschaften zu Berlin
Entdecker des Zuckers in der Runkelrübe (1747)
Berühmtester Chemiker seines Jahrhunderts im
deutschen Sprachraum
Bronzebüste von Franz[!] Lepcke (1892),
Leihgabe des Märkischen Museums Berlin.

Die Büste Marggrafs (Bildhauer Ferdinand Lepcke) befindet sich mitsamt der rechts unterhalb von ihr angerachten Tafel seit Anfang Juni 1993 im Haus des „Instituts für Zuckerindustrie” links neben der Treppe.

Zunächst war rechts neben der Büste eine kleine Messingtafel mit folgender Inschrift befestigt:
Andreas Sigismund Marggraf, 1747, Entdecker des Zuckers in der Runkelrübe. Direktor der Physikalischen Klasse. Königliche Akademie der Wissenschaften zu Berlin

Diese wurde wahrscheinlich in der Nacht vom 3./4.8.1993 von Unbekannten entwendet (abgeschraubt). Als Ersatz wurde das weiße, etwas größere Schildchen (19x22cm) mit schwarzer Inschrift angebracht.

Ursprünglich war eine "große Bronzetafel mit der Büste, an der Front des Erdgeschosses" (Otto Mönch: Die Gedenktafeln in Berlin, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Ausgabe 28/1911, S. 1938-1946, hier S. S. 140) am Hause Dorotheenstraße 10 (heute 30) in Berlin-Mitte angebracht. Sie "wurde auf Veranlassung von Prof. Scheibler gestiftet und gleichzeitig" (Mönch, a.a.O.) mit der Tafel für Franz Carl Achard am 8.6.1892 enthüllt. Die Tafel soll sich in der Sammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin befinden.

Ihre Inschrift lautet(e):
Andr. Sigismund Marggraf
Entdecker des Zuckers in den Runkelrüben
wohnte und wirkte in diesem Hause
geb. Berlin 3. März 1709.  gest. Berlin 7. Aug. 1782.

Beigesetzt war Marggraf lt. Totenbuch der Dorotheenstadtkirche, Jg. 1782, S. 441, Nr. 192, "auf dem Hiesigen Kirch-Hof". Das Haus Dorotheenstraße 10 (zu Marggrafs Zeiten Letzte Straße 7) lag an der Nordwestecke Dorotheenstraße/Planckstraße.

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