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Alter St. Matthäus-Friedhof

Großgörschenstraße 12-14

1939 WURDE DER UNTERE
TEIL DIESES KIRCHHOFES
IM ZUSAMMENHANG MIT
DER DAMALIGEN REICHS-
HAUPTSTADTPLANUNG
EINGEEBNET.
DIE HIER EINSTMALS VOR-
HANDENEN GRABSTÄTTEN
UND MAUSOLEEN WURDEN
ZUM SÜDWEST-KIRCHHOF
IN STAHNSDORF
POTSDAM
VERLEGT.
DIESER DENKSTEIN WURDE
ETWA AUF DEM FRÜHEREN
STANDORT DES MAUSO-
LEUMS ›LANGENSCHEIDT‹
ERRICHTET.
MÄRZ 1994

Die dunkle Granittafel ist auf einem Muschelkalksockel befestigt und befindet sich hinter der Trauerhalle im nordöstlichen Teil des Friedhofs. Der Text nimmt Bezug auf die Umgestaltungspläne Berlins zur „Welthauptstadt ‚Germania‘“ und der zentralen Nord-Süd-Achse, für deren Bau der Friedhof teilweise bereits beräumt wurden. Es gab bis zur kriegsbedingten Einstellung der Arbeiten ca. 4.000 Umbettungen. An der Hauswand neben dem vom Langenscheidt-Verlag finanzierten Stein ist inzwischen das Langenscheidt-Mausoleum als Wandgemälde „wiedererstanden”.

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