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Alice Salomon

Berlin 19.4.1872 - New York 30.8.1948

Karl-Schrader-Straße 7-8

ALICE
SALOMON
1872 - 1948
Gründerin
der sozialen
Frauenschule

Alice Salomon promovierte 1906 über "Die Ursachen der ungleichen Entlohnung von Männer- und Frauenarbeit", 1908 gründete sie die "Soziale Frauenschule" in Schöneberg, die sie bis 1924 leitete (ab 1932 trug diese ihren Namen). 1920 wurde sie Vizepräsidentin des Internationalen Frauenrats und wirkte 1929 mit bei der Gründung des Internationalen Komitees sozialer Schulen. 1933 wurde sie aus allen öffentlichen Ämtern entlassen, flüchtete 1937 aus Nazi-Deutschland über England in die USA.

Die im Hof rechts vom Eingang auf dem Mauerwerk angebrachte Bronzetafel für die Sozialpädagogin und Frauenrechtlerin (Bildhauer Heinz Spilker) mit der Inschrift links neben einem Reliefportrait wurde am 30.1.1985 enthüllt. Sie geht auf eine Initiative der SPD-Fraktion in der BVV Schöneberg zurück. Seit dem Frühjahr 1993 trug die Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (damalige Anschrift Goltzstraße 43/44) den Namen Alice Salomons. Im Jahr 1998 wurde sie in das Zentrum Hellersdorfs verlegt (vgl. dort). Die Tafel zog nicht mit um und befindet sich daher jetzt am Haus 3 des Pestalozzi-Fröbel-Hauses. Hier befindet sich auch das Alice Salomon Archiv.

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