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Alfred Kowalke

Rummelsburg 11.4.1907 - Brandenburg-Görden 6.3.1944

Boxhagener Straße 51

(Rotes Dreieck)
HIER WOHNTE DER
ANTIFASCHISTISCHE
WIDERSTANDSKÄMPFER
ALFRED
KOWALKE
GEB. AM 11.4.1907
VON DEN
FASCHISTEN ERMORDET
AM 6.3.1944
EHRE SEINEM
ANDENKEN

Der gelernte Tischler war seit 1921 Mitglied des KJVD, seit 1925 der KPD. Er verließ Deutschland im November 1933, versah aber weiter Kurierdienste im Auftrag der KPD. Zuletzt kam er im Sommer 1941 nach Deutschland. Am 4.2.1943 wurde er verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” angeklagt. Das Todesurteil erging am 5.11.1943. Er wurde am 6.3.1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet.
Eine erste Tafel wurde um 1950 enthüllt, erneuert wurde sie 1976. Die Inschrift der ersten Tafel lautete:
DIE TOTEN MAHNEN
(Rotes Dreieck)
IN DIESEM HAUSE
WOHNTE DER WIDER
STANDSKÄMPFER
ALFRED
KOWALKE
GEBOREN
11.4.1907
HINGERICHTET
7.3.1944
Abgebildet ist diese Tafel (mit falschem Hinrichtungsdatum) in der Berliner Zeitung vom 5.11.1960, S. 3.

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