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Alexander Beer

Hammerstein/Westpreußen [Czarne/Polen] 10.9.1873 - Theresienstadt 8.5.1944

Berliner Straße 120/121

Dieses ehemalige Jüdische Waisenhaus Pankow
wurde in den Jahren 1912/1913
nach Entwürfen des Baumeisters der Berliner Jüdischen Gemeinde
Alexander Beer
errichtet.
Es ersetzte ein älteres „Erziehungshaus” für jüdische Knaben, das 1911 nach einem Dachstuhlbrand abgerissen wurde.
Die einzigartige Innenarchitektur orientierte Alexander Beer an den Bedürfnissen der jungen Bewohner,
ihrer Unterbringung und ihrer schulischen und beruflichen Bildung.
Ein besonderes Schmuckstück war die Synagoge, der Betsaal im zweiten Obergeschoss.
Ende 1940 haben die Nazis das Waisenhaus zwangsgeräumt, sehr viele der jüdischen Bewohner
wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Im Jahr 1999 hat die Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung das Haus erworben und umfassend saniert.
Heute dient es als Ort der Begegnung, Bibliothek und Schule.
Alexander Beer wurde am wurde am 10. September 1873 in Hammerstein /Westpreußen geboren und schuf
beeindruckende Bauwerke, Synagogen, soziale Einrichtungen und Friedhofsanlagen.
Am 18. März 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert, wo er am 8. Mai 1944 starb.

Die Enhüllung der Acrylglastafeln an der linken Wand im Treppenhaus der Bibliothek und im Zugangsbereich von der Hofseite im Tiefgeschoss fand am 18.9.2013 statt. Anwesend war die inzwischen 84jährige Tochter des Architekten, Beate Hammett, die aus Sydney angereist war. Sie kam als Neunjährige 1939 mit einem Kindertransport nach England, Ihre Eltern sah sie nie wieder. Beide Tafeln zeigen oben rechts ein Foto Alexander Beers. Die Tafel im Zugangsbereich des Hauses von der Hofseie hat eine gleichlautende Inschrift, jedoch wegen schmaleren Formats mit anderen Zeilenumbrüchen:
Dieses ehemalige
jüdische Waisenhaus Pankow
wurde in den Jahren 1912/1913
nach Entwürfen des Baumeisters
der Berliner Jüdischen Gemeinde
Alexander Beer
errichtet.
Es ersetzte ein älteres „Erziehungshaus” für jüdische Knaben,
das 1911 nach einem Dachstuhlbrand abgerissen wurde.
Die einzigartige Innenarchitektur orientierte Alexander Beer
an den Bedürfnissen der jungen Bewohner, ihrer Unterbringung
und ihrer schulischen und beruflichen Bildung.
Ein besonderes Schmuckstück war die Synagoge,
der Betsaal im zweiten Obergeschoss.
Ende 1940 haben die Nazis das Waisenhaus zwangsgeräumt,
sehr viele der jüdischen Bewohner
wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Im Jahr 1999 hat die Dr. Walter und Margarete Cajewitz-Stiftung
das Haus erworben und umfassend saniert.
Heute dient es als Ort der Begegnung, Bibliothek und Schule.
Alexander Beer wurde am wurde am 10. September 1873
in Hammerstein /Westpreußen geboren
und schuf beeindruckende Bauwerke, Synagogen,
soziale Einrichtungen und Friedhofsanlagen.
Am 18. März 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert,
wo er am 8. Mai 1944 starb.

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