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Adolf Wermuth

Hannover 23.3.1855 - Berlin 12.10.1927

Enzianstraße 2

In diesem Haus lebte von 1925 bis zu seinem Tode
ADOLF WERMUTH
23.3.1855 - 12.10.1927
Oberbürgermeister von Berlin 1912 bis 1920

In seiner Amtszeit als Oberbürgermeister war Adolf Wermuth
maßgeblich an der Schaffung von Groß-Berlin
im Jahr 1920 beteiligt. Er gilt deshalb als ein
Wegbereiter für den Aufstieg Berlins zur Weltstadt.

Adolf Wermuth studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Leipzig, Heidelberg und Göttingen und wurde anschließend zum Dr. jur. promoviert. Nach seinem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein und war außerdem von 1912 bis 1918 Mitglied des Preußischen Herrenhauses, der Ersten Kammer des Preußischen Landtages in Berlin. Parallel hatte er von 1912 bis 1920 das Amt des Oberbürgermeisters von Berlin inne. In dieser Funktion setzte er sich maßgeblich für die Gründung Groß-Berlins ein, die 1920 vollzogen wurde. Berlin wurde dadurch zur Weltstadt und einer der größten Städte der Welt.

Wermuth trat im November 1920 als Oberbürgermeister von Groß-Berlin zurück. Er starb 1927 im Alter von 72 Jahren und wurde auf dem Kirchhof der Schlosskirche in Berlin-Buch begraben. 2020 wurde sein Grab als Ehrengrab der Stadt Berlin ausgezeichnet.

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