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Adolf Slaby

Berlin 18.4.1849 - Berlin 6.4.1913

Straße des 17. Juni 152

In dem hier vormals stehenden Hause
- Sophienstraße 4 -
lebte von 1885 bis 1913 der Pionier der Funktechnik
ADOLF SLABY
18.4.1849 - 6.4.1913
Erster Professor der Elektrotechnik an der
Technischen Hochschule Charlottenburg
Mitbegründer der Telefunken AG

Weil wegen der damit verbundenen Störungen des Telefonverkehrs die frühen Versuche mit drahtloser Telegraphie von hier aus – der Geburtsstätte des Rundfunks in Deutschland – nicht fortgesetzt werden konnten, verlegten Slaby und Graf Arco ihre Versuche in einen ungestörten Bereich bei Potsdam. Dabei diente ihnen 1897 der Glockenturm der Sakrower Kirche als Halterung für die Antenne. Eine Gedenktafel an der Kirche erinnert daran, denn seit 1993 gibt es dort eine Kopie der am zuerst am 2.6.1927 enthüllten Tafel. Die Originaltafel befindet sich im Deutschen Technikmuseum Berlin (s. d.). Slabys Grabstätte ist auf dem Luisenfriedhof II, Charlottenburg, Königin-Elisabeth-Straße 46-50, B I G 1.

Die Berliner Gedenktafel wurde gemeinsam mit der für Romano Guardini am 7.10.1988 enthüllt. Sie sind an der seitlich-rückwärtigen Fassade des Instituts für Architektur der TU Berlin (unweit Ernst-Reuter-Platz) übereinander in Edelstahlrahmen befestigt und wegen davor wachsender Sträucher kaum wahrnehmbar.

Ende 2020: Beide Gedenktafeln sind nicht mehr auffindbar und evtl. von dem Efeu überwuchert.

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