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Adam Stegerwald

Greußenheim b. Würzburg 14.12.1874 - Greußenheim 3.12.1945

Zoppoter Straße 62

Hier lebte von 1921 bis 1934
ADAM STEGERWALD
14.12.1874 - 3.12.1945
Führender christlicher Gewerkschaftler[!],
Zentrumspolitiker, preußischer Minister und
Minister der Weimarer Republik

Stegerwald war 1919–1921 Mitglied des Preußi­schen Landtags und 1920–1933 des Deutschen Reichstags. Er war 1930 preußischer Verkehrs- sowie 1932 Arbeitsmini­ster. Während des Nationalsozialismus hatte er kein politisches Amt inne und tauchte zeitweise unter. Der SD führte ihn in der Übersicht "Erfassung führender Männer Systemzeit (Konfessionelle Parteien)". Nach dem Attentat am 20. Juli 1944 wurde er vom 24. August bis zum 19. Oktober von der Gestapo im Würzburger Gefängnis inhaftiert.

1945 war er Mit­begrün­der der CSU, die amerikanische Be­satzungsmacht setz­te ihn als Regierungspräsident von Unter­fran­ken ein.

­Ent­hüllung der Berliner Gedenktafel am 3.12.1988.

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