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Marlene Moeschke-Poelzig

Marlene Moeschke-Poelzig

Hamburg 22.10.1894 - Hamburg 14.3.1985

Tannenbergallee 28

MARLENE
MOESCHKE-POELZIG
1894-1985
DIE GROßE KÜNSTLERIN
UND ARCHITEKTIN
ERBAUTE DIESES HAUS
UND LEBTE DARIN ZUSAMMEN
MIT HANS POELZIG
UND IHREN GEMEINSAMEN
KINDERN VON
1930-1937
Ein Geschenk der Künstlerin Hannah Cooke
und der Initiative “Haus Marianne Poelzig”

In der Berliner Zeitung hieß es am 4.3.2020 unter der Überschrift „Die Poelzig-Villa in Westend wird zerstört“: „Umso bemerkenswerter, dass Poelzig 1929 das Atelier- und Wohnhaus der Familie und den großen Garten nicht selbst plante, sondern diese repräsentative Aufgabe seiner Frau Marlene überließ. Es ist eines der frühesten Architektinnen-Häuser der deutschen Geschichte. Die Architektur- und Gesellschaftszeitschriften berichteten um 1930 teilweise seitenlang darüber, noch vor den Villen Erich Mendelsohns am Rupenhorn und denen der Luckhardt-Brüder an der Schorlemer Allee gilt Marlene Poelzigs Werk als das am meisten publizierte Berliner Einfamilienhaus der Weimarer Zeit.“
Eine Initiative zum Erhalt und der Umwandlung in ein Künstler(innen)zentrum blieb ohne Erfolg. Zwar wurde im Sommer 2021 öffentlichkeitswirksam für den Erhalt geworben und Mitte Juni des Jahres die Tafel am steinernen Pfosten neben dem Grundstückszugang angebracht. Doch im November des Jahres erfolgte der Abriss des Hauses. Der Verbleib dieser Tafel wie der für Hans Poelzig ist nicht bekannt.

 

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