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Jüdische Opfer aus der Konfektionsindustrie

Markgrafenstraße 36

Zur Erinnerung an alle in Konfektionsfirmen tätigen Juden, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung wurden.
Alfred Basch Hugo Bernstein Adolf Flatow Heinz, Käthe Gehr Georg, Emmi Glass Leopold, Jenny
Gongola Robert, Anita, Thea, Erna, Renate, Jutta Graetz Hermann Chaim Grünthal
Max, Betty Haar Samuel Haar Siegmund, Henny, Rachil Rosa Haar Oskar Ernst, Charlotte Amalie, Dorothea,
Werner Haas Gustav, Arnold, Emmy, Robert, Walter Haase Selly Haase Abraham, Helga Ruth, Horst Günter
Herschafft Alexander, Gertrud, Kurt Hiller Leopold, Emmi Joachim Arthur Judesis Leo, Eveline, Ida Minna
Luise Kestel Siegfried Klein Max, Erna, Hans-Heinz Lesser Bernhard Lewkowitz Dr. Fritz Löwenberg
Adolf Märtz Kurt Mendelsohn Bruno, Emmi Mendelsohn Hugo, Lilly Mendelsohn Herbert, Hilde Peiser
Leo Sachs Samuel Sadagurski Josef Schwarz Leopold Seligmann Lehmann J. Weichselbaum Paul
Wolfsohn Willy Wolke

Auf einer 212 x 105 cm großen Aluminiumplatte im Eingangsbereich des Hauses werden in sechs Streifen durch Fotos verschiedene Zeitabschnitte aus der Geschichte des alten Konfektionsviertels symbolhaft wiedergegeben. Der unterste Streifen ist leer. „Dieser Tafel gegenüber hängt in gleicher Größe ein Spiegel. Im unteren Bereich, dem leeren Feld auf der Aluminiumtafel entsprechend, sind neben einem kurzen Text die Namen der jüdischen Opfer zu lesen. Die Namen füllen das Leerfeld der Gedenktafel.“

Zur Enthüllung der von Christian Rothmann geschaffenen Gedenkanlage am 19. November 1997 sprachen der Bauherr Roland Ernst und der Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin Centrum Judaium, Dr. Hermann Simon.

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