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Italienischer Soldatenfriedhof (Cimitero Militare Italiano)

Potsdamer Chaussee 75

L’8 SETTEMBRE 1943 INIZIO L’INTERNAMENTO IN GERMANIA DI
CENTINAIA DI MIGLIAIA DIE MILITARI ITALIANI. MOLTI DI ESSI NON
HANNO PIÚ FATTO RITORNO IN ITALIA, PERITI A CAUSA DEGLI
STENTI DELLA PRIGIONIA O UCCISI DALLA VIOLENZA
NAZIONALSOCIALISTA. 1.177 SONO SEPOLTI IN QUESTO CIMITERRO.
AD ESSI E A TUTTI GLI INTERNATI MILITARI ITALIANI CADUTI IN
GERMANIA LA MEMORIA E LA PIETÁ DIE SOPPRAVVISSUTI.
AM 8. SEPTEMBER 1943 BEGANN IN DEUTSCHLAND DIE
INTERNIERUNG HUNDERTTAUSENDER ITALIENISCHER SOLDATEN.
VIELE DIESER SOLDATEN KEHRTEN NIE WIEDER NACH ITALIEN
ZURÜCK; SIE VERLOREN IHR LEBEN DURCH DIE
NATIONALSOZIALISTISCHE GEWALT ODER DURCH DIE
ENTBEHRUNGEN WÄHREND DER GEFANGENSCHAFT. IN DIESER
SEPARATEN ANLAGE DES FRIEDHOFS HABEN 1.177 ITALIENISCHE
SOLDATEN IHRE LETZTE RUHE GEFUNDEN. IHRER UND ALLER
ITALIENISCHEN SOLDATEN, DIE IN DEUTSCHLAND GEFALLEN SIND
UND DEREN TOD UNS MAHNT, GEDENKEN DIE ÜBERLEBENDEN IN
MITLEID UND TRAUER.

Cimitero Militare Italiano
di Berlino-Zehlendorf
In questo cimitero sono sepolte 1.177 vittime della 2° guerra
mondiale, di cui 1.062 note e 115 ignote. Per la maggior parte, si
tratta di prigionieri di guerra morti a Berlino e nel Brandenburgo,
molti dei quali furono originariamente sepolti nel cimitero per
prigionieri guerra di Dallgow-Elsgrund. Le salme dei soldati
furono successivamente esumate e traslate nel cimitero di
Dallgow-Döberitz, per poi trovare una difinitiva sistemazione a
Zehlendorf.
La morte di ognuno di questi soldati testimonia la crudeltà
del secondo conflitto mondiale. Particolarmente tragica fu la
sorte delle vittime - qui sepolte - dell’efferato eccidio compiuto
forse dalle SS a Treuenbrietzen il 23 aprile 1945. Le fonte storiche
parlano di 127 morti, per lo più, ex-internati militari detenuti nel
lager di Sebaldushof ed impiegati in lavoro coatto. Subito dopo
l’eccidio, i corpi furono sommariamente coperti con uno strato di
sabbia tratta dalla vicina cava.
Cosi furono trovati dalla commissione italiana che effettuò
un sopralluogo nell’agosto del 1945. Un anno dopo i corpi venne-
ro esumati e sepolti sulla piccola altura ai cui piedi si trova ora la
stele in onore delle vittime. Nel 1955 il Ministero della Difesa ha
provveduto a trasferire le spoglie nel Waldfriedhof di Berlino-
Zehlendorf. I lavori di inumazione di questi e degli altri caduti, qui
sepolti, furono terminati nel 1957.
L’inaugurazione del cimitero avvene il 21 dicembre 1958.
Questo cartello informativo è stato realizzato nel’estate del 2005,
in occasione dei lavori di manutenzione straordinaria del cimitero,
finanziati dal Ministero della Difesa, Direzione Generale
Onoranze ai Caduti in Guerra, della Repubblica Italiana ed
eseguiti dall’Ambasciata d’Italia a Berlino.

Italienischer Soldatenfriedhof
in Berlin-Zehlendorf
Auf diesem Friedhof wurden 1.177 Opfer des Zweiten Weltkrie-
ges beigesetzt, davon 1.062 namentlich bekannte und 115 unbe-
kannte. Überwiegend sind es in Berlin und Brandenburg verstor-
bene Kriegsgefangene, die ursprünglich auf dem Friedhof für
Kriegsgefangene in Dallgow-Elsgrund begraben waren. Diese
wurden später auf den Kirchhof von Dallgow-Döberitz überführt,
um schließlich ihre endgültige Ruhestätte hier in Zehlendorf zu
finden.
Der Tod jedes einzelnen Soldaten zeigt die Grausamkeit des
Zweiten Weltkriegs. Besonders tragisch war jedoch das Schicksal
der hier ruhenden Opfer jenes abscheulichen Massakers, welches
am 23. April 1945 in Treuenbrietzen vermutlich von SS-Ange-
hörigen angerichtet wurde. Die historischen Quellen sprechen
von 127 Toten; die meisten von ihnen waren ehemalige Militär-
internierte, die im Lager Sebaldushof gefangen waren und
Zwangsarbeit verrichteten.
Im August 1945 fand eine italienische Kommission die nur
oberflächlich begrabenen Leichen. Im Jahr darauf wurden diese
exhumiert und auf einer kleinen Anhöhe beerdigt, wo sich heute
eine Stele zu Ehren der Opfer befindet. Im Jahr 1955 hat das
italienische Verteidigungsministerium die sterblichen Überreste
auf den Waldfriedhof von Berlin-Zehlendorf überführen lassen.
Diese Bestattungsarbeiten wurden im Jahr 1957 abgeschlossen.
Die Friedhofseinweihung fand am 21. Dezember 1958 statt.
Diese Informationstafel wurde im Sommer 2005 aufgestellt,
anlässlich außerordentlicher Friedhofspflegearbeiten, die vom
Verteidigungsministerium der Italienischen Republik - Abteilung Ehrung der Kriegstoten - finanziert und unter der Leitung der
italienischen Botschaft in Berlin ausgeführt wurden.

[Bildunterschrift]
Prima cerimonia di sepoltura svoltasi nel cimitero nel 1955 e celebrata da Don Luigi Fraccari in presenza dei rappresentanti delle autorità italiane.
Erste Beerdigungszeremonie 1955 auf dem Waldfriedhof. Don Luigi Fraccari zelebriert die Messe in Anwesenheit von Vertretern des italienischen Staates.

Die erste Inschrift befindet sich auf einem flachen Sockel im Rasen vor dem Kreuz befestigten Marmortafel auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

Linkerhand am Zugang gibt es eine im Sommer 2005 aufgestellte Erläuterungstafel zu diesem Friedhof, deren Text ebenso wie das im Kopf der Tafel befindliche Foto sich Anfang September 2008 durch schlechte Anbringung und Witterungseinflüsse in einem jämmerlichen, partiell bereits abgelösten und dadurch unlesbaren Zustand befand. Deshalb wird sie hier dokumentiert (italienischer Text links, deutscher Text rechts auf der Tafel; die Überschriften waren in Rot gehalten).

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