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Gustav Adolf Fobbe

Dresden 18.2.1871 - Wyk auf Föhr 9.2.1947

Uferstraße 12

In dieser Straße wohnte
der Generalsekretär der
1. Interreligiösen Konferenz
in Deutschland (Berlin 1910)
PFARRER GUSTAV A. FOBBE
(1871-1947)
von 1917 bis 1933 in der Uferstraße 15,
anschließend bis kurz vor Kriegsende
in der Uferstraße 8.

Fobbe studierte an der Berliner Universität und in Tübingen Theologie und Philosophie und wurde 1901 zum Dr. phil. promoviert. Nach Stationen in (Berlin-)Schöneberg und Belgrad war er 1903-1908 Generalsekretär der Ostasien-Mission und bewarb sich anschließend um eine Pfarrstelle in der St. Pauls-Gemeinde in Gesundbrunnen. 1910 leitete er als Generalsekretär den „Weltkongreß für freies Christentum und religiösen Fortschritt" in Berlin. Er blieb in der Stadt bis zur Ausbombung 1943 und zog dann mit seiner Schwester nach Wyk auf Föhr, wo er 1947 starb und auch beerdigt ist. Im Jahre 2012 erschien im Selbstverlag eine von Michael Sturm-Berger verfasste Biografie Fobbes. Die weiße Kunststofftafel wurde am Sonntag, dem 17.2.2013, rechts neben dem Eingang zum „Kino & Café am Ufer" an der Ecke Martin-Opitz-Straße enthüllt. Sie zeigt im roten Rahmen unter einer Reihe religiöser Symbole rechterhand die Inschrift und links daneben ein Foto des Geehrten.

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