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Georg Lehnig

Berlin 15.3.1907 - Brandenburg 28.3.1945

Wönnichstraße 105

In diesem Hause
wohnte der
antifaschistische
Widerstandskämpfer
Georg
Lehnig
geb. am 15.3.1907
von den Faschisten
ermordet
am 28.3.1945
Ehre seinem Andenken

Der Mechaniker Lehnig war ab 1933 zunächst als Kurier für die KPD tätig und wurde noch im selben Jahr verhaftet. Nach der Freilassung 1935 stellte er fremdsprachige Flugblätter für Zwangsarbeiter in Rüstungsbetrie­ben her ( Rheinme­tall-Borsig in Tegel).

Den von der Gestapo ge­suchten KPD-Funktionär Paul Hinze (Letschin Kr. Lebus 10.8.1906 - Brandenburg 20.2.1945) versteckte er in seiner Woh­nung. Beide wurden im April 1944 verhaftet und im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet.

Die in der alten Fassung vom Bezirk mit Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE hergestellte Tafel ersetzt die von Unbekannten entfernte alte und wurde nach Abschluss von Sanierungsarbeiten rechts neben dem Eingang plan mit der Oberfläche in den Putz eingelassen und damit vor möglichen unberechtigten Entfernungsversuchen geschützt.

Die Enthüllung fand aus Anlass von Lehnigs 100. Geburtstag am 15.3.2007 statt. Die Urne mit Lehnigs Asche ist beigesetzt im Urnensammelgrab vor der großen Gedenktafel im Rondell der Gedenkstätte der Sozialisten, Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Gudrunstraße 20.

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