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Ansicht Gedenktafel Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen
Ansicht Gedenktafel Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen - Bild 1
Dr. Helge Heidemeyer, Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, steht links im Bild und schüttelt BKM Wolfram Weimer, der rechts im Bild steht, die Hand. Hinter den beiden Personen ist die Berliner Gedenktafel aus weißem Porzellan mit blauer Schrift an der Hausfassade zu erkennen.

Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen

Map Genslerstraße 66

Auf diesem Gelände befand sich von 1950 bis 1990 die
Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen
des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
hervorgegangen aus einem Speziallager (1945 bis 1946)
und der Zentralen Untersuchungshaftanstalt (bis 1950)
der Sowjetischen Besatzungsmacht
Als Ort des Leidens und Sterbens verfolgter Menschen ist die
Gedenkstätte Hohenschönhausen
ein Zeugnis und Mahnmal gegen politische Unterdrückung

Die Tafel rechts neben dem Eingang war in der Art einer KPM-Tfel aufgemacht und als solche gekennzeichnet, jedoch nicht aus Porzellan und mit schwarzer Schrift. Sie erinnert an die Opfer der politischen Unterdrückung und Verfolgung durch die Stasi.

Die In­schrift einer klei­nen Vorläufertafel am Hauptgebäu­de lautete: Den Opfern / des Stali­nis­mus 

Die bisherige Tafel wurde am 5. Oktober 1995 durch Kultursenator Ulrich Roloff-Momin enthüllt. Im Juni 2023 wurde diese Tafel entwendet und am 17. Juni 2025 mit Einweihung einer Berliner Gedenktafel aus Porzellan durch BKM Weimer und die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ersetzt. 

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