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Einsame Pappel

Topsstraße

Am 26. März 1848 fand hier an der „Einsamen Pappel“
die erste große Massendemonstration
der Berliner Werktätigen statt.
Sie forderten Beseitigung der Willkürherrschaft,
Verbesserung der Löhne, Einführung der
allgemeinen Schulpflicht.

Die „Einsame Pappel“ steht etwa in der Mitte der Straße. Sie ist von einer runden Mauer aus Findlingen umge­ben. Auf ihr liegt die Granittafel mit der Inschrift.

„In der Zeit der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49 entwickelte sich das Gelände des preußischen Exerzierplatzes vor dem damaligen Schönhauser Tor um die ‚Einsame Pappel‘ zum Kundgebungsplatz. U.a. fanden hier am 26.3., 20.8., 28.8., 19.9. und 25.9.1848 große Volksversammlungen statt." So heißt es in dem 1985 vom Institut für Denkmalpflege der DDR herausgegeben Stadtplan „Berlin. Historische Stätten" über die Märzrevolution.

Am 24. Januar 1968 wurde die völlig morsche etwa 150jährige Schwarzpappel gefällt, berichtete die Berliner Zeitung am selben Tag. Aus einem Reis des alten Baumes Baumes wurde in der Baumschule der Pionierrepublik "Wilhelm Pieck" am Werbellinsee ein junger Baum herangezogen und im März 1968 neu gepflanzt.

Eine Vorgängertafel trug dieselbe Inschrift, nur mit verändertem Zeilenumbruch:
Am 26. März 1848 fand hier an der
„Einsamen Pappel" die erste große
Massendemonstration der Berliner
Werktätigen statt. Sie forderten
Beseitigung der Willkürherrschaft,
Verbesserung der Löhne, Einführung
der allgemeinen Schulpflicht.

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