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Dorfaue Wilmersdorf

Wilhelmsaue

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BEFINDEST DICH HIER AUF DER
EHEMALIGEN DORFAUE IM
ÄLTESTEN TEIL UNSERES BEZIRKES.
UM 1750
GABEN BAUERNGEHÖFTE,
UMSCHLOSSEN VON FELDERN,
WIESEN UND SEEN, ALT-
WILMERSDORF DAS GEPRÄGE.

Der 3,80 m große Findling, in den die Bronzetafel eingelassen ist, wurde bereits am 26.5.1933 von den Nationalsozialisten anlässlich des 10. Todestages von Leo Schlageter aufgestellt. Der Text der ursprünglichen Gedenktafel lautete:

Schlageter zum Gedächtnis, 26. Mai 1933, NSDAP

Schlageter war früher Anhänger der nationalsozialistischen Bewegung und Angehöriger diverser Freikorps. Während der Ruhrbesetzung (1923-1925) wurde er aufgrund von Spionage und mehrer Sprengstoffanschläge von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Nationalsozialisten stilisierten ihn daraufhin zum Nationalhelden und verehrten ihn als Märtyrer und sog. "ersten Soldaten des Dritten Reiches". Im nationalsozialistischen Deutschland wurden rund 100 Denkmäler und Gedenkstätten zu seinen Ehren eingerichtet (vgl. http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2019/01/17/wie_der_findling_in_der_wilhel, letzter Aufruf am 30.03.2022).

Die heutige Bronzetafel wurde von Bezirksbürgermeister Wilhelm Dumstrey am 20.8.1956 aus Anlass der Verleihung der Stadtrechte an Wilmersdorf 50 Jahre zuvor enthüllt. 
 

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