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Dieter König

19.5.1931 - 17.8.1991

Wiesenweg 1

Weltbekannter
Renn- und
Flugmotoren/konstrukteur
(zwei gekreuzte Starterflaggen)
Ein Leben für
den Motorsport
*19.5.1931 +17.8.1991

Die Gedenkanlage befindet sich an der Spitze der Landzunge des Hafens Steglitz und ist nur vom Privatgelände des Motor-Rennboot-Clubs Berlin aus lesbar. Zu sehen ist sie von Schiffen auf dem Teltowkanal und vom Nordufer aus.

Auf einem Granitstein ist eine bogenförmige aus zwei parallelen Teilen bestehende Nirostaskulptur aus der ein flaggenartiges Teil herausragt mit dem Namen "Dieter König".

Auf dem geschwungenen Teil steht zur Wasserseite "Welt u. Europameister" und landseitig "Träger des silbernen Lorbeerblattes".

Auf einer rechts daneben befestigten kleinen Zusatztafel steht:

Gestiftet / vom DMYV

Rechts daneben steht auf dem Rasen eine vierseitige nach oben offene Nirostakonstruktion, auf deren Seitentafeln Namen von Spendern und von Freunden Königs vermerkt sind. Vorderseite:

Die Freunde / Dieter Königs / Joachim Ducoffre U.I.M.-Delegierter / Hans-Georg Krage Weltmeister / Peter Krage Weltmeister / Wolfgang Klein U.I.M.-Präsident-Technik / Reinhard Ludwig Motorsport-Reporter / Hans-Ekkehard Plöger R.A. Präsident MVB / Edmund Pollow Deutscher Meister / Michael Werner Weltmeister / Werner Zappe Weltmeister Linke Seite: (Italienische Flagge) Gliamici di / familia Mora / (Tschechische Flagge) Peter Imramovsky Weltmeister / (Polnische Flagge) Crzyjaciele Pzminw Polska (Rückseite) (Schwedische Flagge) Vänna Till / Dieter König / RBF 0 classic race boat club / Schweden / (Vereinsflagge) Motoryachtverband Berlin e.V. / (links unten) Entwurf und Gestaltung H.-G. Krage / Mithilfe von den Clubmitgliedern: / Werner u. Oliver Franken / Dirk Lendowski und Manfred Loth / Harald und Anne Haltendorf / Bernd u. Ellen Sardison / Christa Krage / Der Fa. Photon u- Typographik Th. Wiegrefe

Der Name König war im Motorbootsport berühmt. Mit ihm sind richtungsweisende und bedeutende Entwicklungen verbunden. Rudolf König gründete 1932 seine Außenbordmotoren-Firma, die sein Sohn Dieter weiterführte und den König-Motor zum meistgefahrenen in den Klassen bis 700 ccm machte und selbst unzählige Siege mit seinen Motoren erzielte. Dessen Sohn Peter setzte die Motorenbau-Tradition noch bis 1998 fort. Die Firma König-Motoren oHG befand sich in der Schlesischen Straße 26 in Berlin-Kreuzberg. Dieter König verunglückte am 16.8.1991 bei einem Probeflug in Saarmund und starb tags darauf. Die Enthüllung fand am 17.8.2001 statt.

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