zurück zur Suche
Ansicht Gedenktafel Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky

Hamburg 3.10.1889 - Berlin 4.5.1938

Map Mittelstraße 6-8

Hier befand sich bis 1943 das private »Sanatorium Nordend«
in dem der Herausgeber der »Weltbühne«
Schriftsteller und Publizist
CARL VON OSSIETZKY
3.10.1889 - 4.5.1938
in seinen letzten beiden Lebensjahren gepflegt wurde
Der Träger des Friedensnobelpreises von 1935
litt aufgrund seiner Haft im
Konzentrationslager Esterwegen an Lungentuberkulose
an deren Folgen er verstarb
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

In einer internationalen Hilfskampagne erhielt Ossietzky 1936 den Friedensnobelpreis. Im gleichen Jahr wurde er, durch die Misshanldung und Folter während seiner politischen Haft schwer erkrankt, in ein Berliner Krankenhaus verlegt. Dort starb er unter Bewachung zwei Jahre später.

Die Berliner Gedenktafel wurde am 16. Oktober 2010 enthüllt. Es sprachen Kulturstaatssekretär André Schmitz, Bezirksstadtrat Michail Nelken und der Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Johannes Tuchel.

Am 25.2.2022 meldete das Bezirksamt Pankow:
"Im Ortsteil Nordend in der Mittelstraße 6, 13158 Berlin, wurde die zuvor mutwillig zerstörte Gedenktafel für Carl von Ossietzky (1889-1938) erneut angefertigt und wieder angebracht. Seit ihrer Einweihung im Oktober 2010 erinnerte die Gedenktafel an den letzten Aufenthaltsort des Schriftstellers und Pazifisten, der dort im ehemaligen privaten „Sanatorium Nordend“ bis zu seinem Tode am 4. Mai 1938 gepflegt wurde. Am 10. September des vergangenen Jahres wurden von Anwohnenden die Überreste der zerstörten Porzellantafel entdeckt. Bis heute konnte die Täterschaft der mutwilligen Zerstörung nicht ermittelt werden. Jetzt wurde aus dem Programm 'Berliner Gedenktafel' Ersatz geschaffen. Die mit den Spuren der Zerstörung versehene, wieder zusammengesetzte ursprüngliche Tafel befindet sich nun zu Dokumentationszwecken im Museum Pankow."

zurück