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Blutmai 1929

Wiesenstraße

Anfang Mai 1929 fanden
hier bei Straßenkämpfen
19 Menschen den Tod,
250 wurden verletzt.

Die Gedenktafel wurde durch Baustadtrat Dieter Scholz am 30. April 1991 an der Ecke von Wiesenstraße und Uferstraße enthüllt. 

Ausgelöst wurden die Straßenkämpfe in und um die Kösliner Straße als Demonstranten sich dagegen wehrten, dass die Polizei ein von Polizeipräsident Zörgiebel erlassenes Demonstrationsverbot zum 1. Mai durchsetzen wollte. Mitte der 80er Jahre scheiterte ein Vorstoß des Bezirks zum Aufstellen eines Gedenksteins in der Kösliner Straße an der Weigerung eines Grundstückseigentümers. Der Stein soll vor allem daran erinnern, dass den mehrtägigen Kämpfen vorwiegend Unbeteiligte zum Opfer fielen. 

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