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Birger Forell

Söderhamn 29.7.1893 - Borås 4.7.1958

Birger-Forell-Platz

BIRGER FORELL (1893 – 1958)
Birger Forell, geboren in Schweden, kam 1929 als evangelischer Gesandtschaftspfarrer nach Berlin-Wilmersdorf.
Forell war Anhänger der Bekennenden Kirche und setzte sich für politisch Verfolgte des Nationalsozialismus ein.
Das Pfarrhaus in der Landhausstraße wurde zum geheimen Treffpunkt, bis die Gestapo aufmerksam wurde.
1942 musste er Berlin verlassen.
1943 wurde er vom Weltkirchenrat zur Betreuung der deutschen Kriegsgefangenen in England berufen.

Birger Forell war aktiv in der Bewegung "Bekennende Kirche". Nach dem Krieg setzte er sich für die Gründung der Flüchtlingsstadt Espelkamp ein und begründete die "Deutsch-Schwedische Flüchtlingshilfe".

Enthüllt wurde die Edelstahltafel am Freitag, dem 4.7.2008 durch Bezirksstadtrat Marc Schulte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Evangelischen Kirchenkreises Wilmersdorf, der Schwedischen Victoriage­meinde, der Schwedischen Botschaft, der Marie-Curie-Oberschule und der Birger-Forell-Grundschule. Befestigt ist die Tafel an der Klinkermauer eines der Hochbeete zur Blissestraße hin.

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