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Bettina von Arnim

Frankfurt/Main 4.4.1785 - Berlin 20.1.1859

John-Foster-Dulles-Allee 10

Von 1847 bis zu ihrem Tode lebte
die Schriftstellerin
BETTINA VON ARNIM
- geborene Anna Elisabeth Brentano -
4.4.1785 - 19.1.1859
in dem früheren Wohngebiet im Umkreis der
heutigen Kongreßhalle.
Der literarische »Salon« Bettina von Arnims
in deren Haus »In den Zelten 5« war
zur damaligen Zeit einer der kulturellen
Mittelpunkte Berlins.

Die Berliner Gedenktafel befand im Haus der Kulturen der Welt, der ehemaligen Kongreßhalle, im hinteren linken Teil der Eingangshalle. Bei ihrer Enthüllung am 23. Februar 1990 erinnerte die Senatorin für Kulturelle Angelegenheiten, Dr. Anke Martiny, an die emanzipatorische Leistung Bettina von Arnims: "Die Gedenktafel selbst erinnert daran, dass Bettina von Arnim mit ihrem für jedermann und jedefrau offenen Haus nicht bloß ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen, des kulturellen Lebens von Berlin gewesen ist, sondern zugleich eine große Anstifterin zur Kommunikation zwischen Menschen. ... Auch dies ist für uns heute beispielhaft geblieben, dass eine auf Toleranz bedachte Grundhaltung eine eigene Meinung, eine eigenständige Position nicht ausschließt."

Der Grabstein Bettina von Arnims in Wiepersdorf weist als Todesdatum abweichend vom Tafeltext den 20. Januar 1859 aus, allerdings auch fälschlicherweise als Geburtsjahr 1788. Seit 2019 ist die Tafel nicht mehr vorhanden.

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