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August Borsig

Breslau 23.6.1804 - Berlin 6.6.1854

Chausseestraße 1

August Borsig (1804-1854)
gründete 1837 auf diesem Gelände
eine der bedeutendsten
Maschinenfabriken Deutschlands und
gab damals der industriellen Revolution
einen wichtigen Impuls.

Die dunkle Eisentafel wurde Mitte der 90er Jahre angebracht.

Der Schwermaschinen- und Eisenbahnbau-Industrielle Borsig gründete hier vor dem Oranienburger Tor eine Eisengießerei. Bald wurde er zum führenden Lokomotivfabrikanten, dessen Werke über Moabit nach Tegel expandierten. Dort wurde sogar ein Ortsteil (Borsigwalde) nach dem damaligen Industrieimperium benannt. Gegenüber dem erhaltenen Hauptportal der Borsigwerke erinnerte noch bis in die 90er Jahre das Lokal "Zur Lokomotive" neben dem alten Überführungsgleis zur Kremmener Bahn an vergangene Zeiten. Beigesetzt ist Borsig auf dem Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Friedhof, Mitte, Chausseestraße 126, Allee L 1, 74. 

Seit dem 7.5.1999 erläutert eine etwa 150m weiter nördlich an der Ecke Tieckstraße aufgestellte Informationstafel die Geschichte des sich nördlich des Oranienburger Tores ansiedelnden Schwermaschinenbaus, dem diese Gegend ihren Spitznamen „Feuerland“ verdankte.

 

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