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Artur Becker

Remscheid 12.5.1905 - Burgos/Spanien 16.5.1938

Konrad-Wolf-Straße

(1)
(Inschrift rechts neben einem Reliefportrait)
ARTUR BECKER
12.05.1905 - 16.05.1938

(2)
ARTUR BECKER
Vorsitzender des Kommunistischen
Jugendverbandes Deutschlands
wohnte von 1929 bis 1933
in Hohenschönhausen

(3)
ARTUR BECKER
Beauftragter
der Kommunistischen
Jugendinternationale und des KJVD
in der XI. Internationalen Brigade
im Zuchthaus Burgos (Spanien)
von den Faschisten
ermordet

Artur Becker war bereits seit jugen Jahren Mitglied der Freien Sozialistischen Jugend, des Kommunistischen Jugendverbandes (KJVD) und der KPD. Seit 1926 war er als Politiker aktiv und gehörte zwischen Oktober 1930 und Januar 1933 als damals jüngstes Mitglied dem Reichstag an.

Kurz nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten floh er nach Moskau, später nach Spanien, wo er am Spanischen Bürgerkrieg teilnahm. Er starb 1938 in franquistischer Gefangenschaft.

Die Metallplastik mit den drei Tafeln befindet sich in einer kleinen Grünanlage an der Ecke Konrad-Wolf-Straße / Waldowstraße / Degnerstraße. Diese wurde als Ehrenhain am 40. Jahrestag der Bildung der Internationalen Brigaden, dem 27.10.1976, eingeweiht. Ende 2021 war die Anlage "weitgehend zerstört".

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