zurück zur Suche

Agnes von Zahn-Harnack

Gießen 19.6.1884 - Berlin 22.5.1950

Dorotheenstraße 24 (Ecke Hegelplatz)

AGNES VON ZAHN-HARNACK
19.6.1884 - 22.5.1950
Schriftstellerin und Lehrerin
Die Mitbegründerin des »Deutschen Akademikerinnenbundes«
zur Förderung der universitären Frauenbildung
wurde 1908 als erste Studentin an der Philosophischen Fakultät
der Berliner Universität immatrikuliert
Sie verfaßte mehrere Bücher zur
Geschichte der deutschen Frauenbewegung
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

Die Tochter Adolf von Harnacks war die erste reguläre Studentin an der Universität. Bis 1908 durften Frauen sich nur als Gasthörerinnen einschreiben, wenn die jeweiligen Professoren dies gestatteten. Sie war Zeit ihres Lebens frauenbewegt. Ihr Bruder Ernst von Harnack wie ihr Cousin Arvid Harnack als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus hingerichtet. Die Berliner Gedenktafel ist eine von fünf, die der Humboldt-Universität aus Anlass ihres 200jährigen Bestehens am 12.7.2010 durch Kulturstaatssekretär André Schmitz und GASAG-Vorstandsmitglied Olaf Czernomoriez übergeben, aber erst zu späteren Zeitpunkten angebracht wurden. Die Laudatio zur Übergabe hielt Christoph Markschies, der Präsident der Universität.

zurück