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Agnes Kraus

(Berlin-)Zehlendorf 16.2.1911 - Berlin-Lichtenberg 2.5.1995

Agnes-Kraus-Weg

Agnes-Kraus-Weg
Agnes Kraus • Volksschauspielerin
(eigentlich Irmgard Agnes Friederike Krause)
* 16.2.1911 in Berlin-Zehlendorf
+ 2.5.1995 in Berlin-Lichtenberg
lebte von 1972 bis zu ihrem Tode
in der Mellenseestraße 36

Ihre schauspielerische Ausbildung erhielt Agnes Kraus in Berlin. Sie arbeitete dort, in Annaberg-Buchholz und in München. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie an Theatern in Brandenburg und Potsdam. Von dort holte sie Bertolt Brecht 1951 an das Berliner Ensemble. Den Durchbruch und eine große Popularität erreichte sie durch heitere Rollen im Fernsehen,„Dolles Familienalbum" (1969) und „Florentiner 73" (1972). Mitunter wurde sie auch als die Inge Meysel des Ostens bezeichnet. Der helle Granitblock mit weißer Inschrift markiert den Anfang des parallel zum Graatzgraben verlaufenden Weges und wurde aus Anlass der Namensgebung am 100. Geburtstag der Schauspielerin in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich enthüllt. Zur Einweihung sprachen Bezirksstadträtin Katrin Framke, der Vorsitzende des Kulturausschusses der BVV, Prof. Dr. Jürgen Hofmann, und die Schauspielerkollegen Edgar Külow und Werner Riemann. Beigesetzt wurde Agnes Kraus auf dem evangelischen Waldfriedhof in Kleinmachnow, Steinweg 1B, Block D, im Elterngrab.

Die Gedenktafel befindet sich im Agnes-Kraus-Weg Ecke Sewanstraße.

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