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© Foto: Holger Hübner
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Während des Zweiten Weltkriegs bewahrten hier in Buch acht

Bürgerinnen und Bürger sowie zwei in einem nahen Lager internierte

französische Kriegsgefangene den bereits 1933 wegen seiner

jüdischen Herkunft aus dem Dienst entlassenen Arzt

Dr. Walter Schönebeck

(1883 - 1971)

vor Deportation und Vernichtung durch den NS-Staat.

Dr. Schönebeck lebte zwischen September 1943 und dem

21. April 1945 versteckt in einer trockengelegten Kauchegrube

auf dem Grundstück Viereckweg 26.

Nach seiner Befreiung betreute der beliebte Arzt unermüdlich seine

Patienten und förderte mit großem Einsatz den Aufbau einer

Krankenpflegeschule und einer Neurologischen Klinik in

Berlin-Buch.

Ihr Mut sei uns Besipiel:

Rudolf und Minna Siegert (geb. Ströhmann),

Eigentümer des Grundstückes Viereckweg 26

Gustav Adolf Ehrhardt, Rektor der Bucher Schule

Elisabeth Ströhmann

Erna Grundmann, geb. Ströhmann

Inge Pape-König, geb. Grundmann

Rudolf von Gruner, Arzt

Emmi Haacke, Lehrerin

zwei namentlich unbekannte französische Kriegsgefangene