“Anno 1657 hat der Churfürst Friderich Wilhelm [Marggraf zu Brandenburgk, des Heiligen Römischen Reichs Ertz-Kämmerer und Churfürst zu Magdeburgk in Preußen, zu Gülich Cleve Berge, Stettin, Pommern, der Caßuben und Wenden, auch in Schlesien zu Croßen und Jägerndorf Herzog und Burggraf zu Nürenbergk, Fürst zu Halberstadt und Minden, Graf zu der Margk und Rauensberg, Herr zu Rauenstein] diese Schleuse aus dem Grundt aufs neue bauen lassen nachdem vorhero Anno 1654 eine Schleuse von Kalcksteinen an diesem Ort ist erbauet worden, weil aber durch Verwahrlosung desselben Meisters, welcher 3000 Thaler vor diese steinerne Schleuse empfangen, entlich entlaufen, 2 1/2 Jahre nach diesen hat wieder müssen abgetragen und an dessen Stadtdiese höltzerne Schleuse gesetzet wurde, welche in allen mit Aufnehmen der alten, und Setzen der neuen gekostet hat zwey tausendt acht hundert sechs und achtzigk Thaler 22 Gl. Darunter die verdungne Zimmer Arbeit welche mit dem Wasser Ausgiessen allein gekostet hat, elff hundert Thaler ...”