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16 Queere Geschichte

 

Im Hofgebäude Kulmer Straße 20a hatte ab 1974 die »Homosexuelle

Aktion Westberlin« HAW ihren Sitz: Schwule und Lesben, die sich ge-

gen Kriminalisierung und Diskriminierung wehrten. Gegründet wurde

sie 1971 nach einer Aufführung des Films »Nicht der Homosexuelle ist

pervers, sondern die Situation, in der er lebt« von Rosa von Praunheim.

Im Januar 1975 löste sich die HAW-Frauengruppe ab und bezog als

»Lesbisches Aktionszentrum« LAZ eigene Räume in der II. Etage. Aus

der HAW ging 1977 das »Schwule Zentrum« SchwuZ hervor, das 1979

den ersten »Christopher Street Day« in Berlin organisierte.

Seit 1987 befindet sich in der IV. Etage die Lesbenberatung Berlin e.V.

Zur Gesundheitsberatung kam 1999 der Antigewalt- und Antidis-

kriminierungs-Bereich »LesMigraS« für lesbische und bisexuelle

Migrant_innen, Schwarze Lesben, Trans* und Inter*. Auch LSBTIQ*-

Geflüchtete werden in zahlreichen Sprachen beraten.

In der I. Etage eröffnete 2010 das »Theater O-TonArt«, eine Kleinkunst-

bühne.

 

16 (Bildunterschriften:)

 

Demonstration anlässlich der Pfingstaktion,

Berlin, 1973

 

Diskussion im Lesbischen Aktionszentrum (LAZ),

Pfingsttreffen 1975