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© Foto: Sport:Kultur e.V.

Vom Beginn der WM 2006 an ist eine besondere Begeisterung spürbar.

 

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land beziehen die Spieler der deutschen Nationalmannschaft und ihre Betreuer Quartier im Schlosshotel Grunewald. Bundestrainer Jürgen Klinsmann und sein Assistent Joachim Löw erhoffen sich durch die Nähe zur Berliner Bevölkerung einen zusätzlichen Motivationsschub. Tatsächlich ist vom Beginn des Turniers an eine besondere Begeisterung spürbar, die die deutsche Auswahl bis ins Halbfinale gegen Italien trägt. Die zahlreichen Besucher und die täglichen Medienberichte vor dem Mannschaftsquartier gehören dazu, während die Dokumentation »Deutschland – ein Sommermärchen« Momente festhält, die den Fans zunächst verborgen bleiben. Die zumeist geheimen Trainingseinheiten finden im nahe gelegenen Mommsenstadion und auf dem Olympiagelände statt.

 

Zur WM 2006 wird ein eigenes Kunst- und Kulturprogramm ins Leben gerufen, das die Vorfreude steigern und einen Eindruck von der kulturellen Vielfalt und der Weltoffenheit des Gastgeberlandes vermitteln soll. Die mit Mitteln des Bundes ausgestattete Nationale DFB-Kulturstiftung setzt einen beispiellosen Reigen von Veranstaltungen, Ausstellungen und dergleichen mehr in Szene.

 

Dramatischer Höhepunkt des WM-Turniers ist das Viertelfinale gegen Argentinien im Berliner Olympiastadion, das die deutsche Elf im Elfmeterschießen gewinnt. Legendär wird dabei ein Zettel, auf dem DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke die Vorlieben der gegnerischen Schützen notiert hatte, und den Deutschlands Torhüter Jens Lehmann später für einen guten Zweck versteigert.

 

Bei der WM 1974 in der Bundesrepublik Deutschland müssen laut Reglement die Teams am Spielort übernachten. Die Nationalmannschaft der DDR, die in Berlin ein Vorrundenspiel gegen Chile austrägt, ist zu Gast im Haus des Berliner Fußball-Verbandes am Kleinen Wannsee. Ihr Besuch im anderen deutschen Staat sorgt für breite Aufmerksamkeit.

 

 

World Cup 2006: Right from the start, there was a special excitement in the air.

 

For the football World Cup in 2006, held in their own country, the players of the German national team and their attendants moved into the Schlosshotel Grunewald. National coach Jürgen Klinsmann and his assistant Joachim Löw were hoping to get an additional shot in the arm by staying close to the people of Berlin. And indeed, right from the start of the championship, a special excitement was in the air; Germany’s all-star team was cheered on all the way to the semifinals against Italy. The many visitors and the daily media reports from right outside the team quarters did their part to fuel this excitement, and the documentary Germany: A Summer’s Tale captured moments fans had initially not been able to see. The training sessions, largely kept secret at the time, took place in the nearby Mommsen stadium and in the grounds of the Olympic park.