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In der heutigen Parkanlage

und ihrem Umfeld befanden sich

von 1942 bis zum Frühjahr

1945 drei größere von über

einhundert Zwangsarbeiter-

lagern in Lichtenberg. Zehn-

tausende Männer, Frauen,

Jungendliche und sogar Kinder

aus allen Teilen Europas - vor

allem aus der Sowjetunion und

Polen - wurden vom national-

sozialistischen Regime in

diese Lager verschleppt und

zur Arbeit vorwiegend in der

Kriegswirtschaft gezwungen.

Auch in Lichtenberger Be-

trieben mussten Frondienste

geleistet werden, im Januar

1944 waren hier 19 000 Zwangs-

arbeiter registriert. Durch

schwere Arbeit, entwürdigende

Lebensbedingungen, ständige

Mangelernährung und schutz-

los den Bombenangriffen aus-

geliefert, hatten sie nur

geringe Überlebenschancen.

Viele von ihnen starben.