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© Foto: Holger Hübner

Graefestraße 47

(früher Nr. 44)

Auf diese Grundstück standen im

Zweiten Weltkrieg das Zweigwerk der

Hans Uebel Metallwarenfabrik und der

Firmensitz nebst dazugehöriger Zwangs-

arbeiterunterkunft der Firma Heizluftan-

lagen GmbH.

Die Hans Uebel Metallwarenfabrik war

seit 1940 eingetragener Wehrwirtschafts-

betrieb und stellte Teile für Luftwaffen-

geräte und kleinkalibrige Munition her.

Sch., der im Betrieb für das Personal zu-

ständig war, stockte die Mitarbeiterzahl

illegal durch geflohene französische Kriegs-

gefangene auf. Einer der Männer jedoch

fiel der Polizei auf dem Weg in seine

Heimat durch seinen ungültigen Pass auf

und die Gestapo wurde auf die Metall-

warenfabrik aufmerksam. Sie führte eine

Inspektion durch, bei der auch andere

Kriegsgefangene enttarnt wurden. Was

mit ihnen und mit Sch. passierte, ist

nicht bekannt.