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© Foto: Heimatverein Köpenick/Eckhard Leege
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Geboren wurde der Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter

in Pilsen. Zu seinen Wirkungsstätten zählten Max Reinhardts

Deutsches Theater und das Preußische Staatstheater Berlin.

1930 trat er der KPD bei. Nach dem Machtantritt der National-

sozialisten floh er, seiner jüdischen Herkunft und kommunis-

tischen Überzeugung wegen, über Wien in die Schweiz,

wo er von 1934 bis 1946 am Schauspielhaus Zürich arbeitete.

1948 gehörte er zu den Mitbegründern des Wiener Neuen

Theaters in der Scala, das er als Direktor bis zur Schließung

1956 leitete. Seitdem war er Mitglied des Deutschen Theaters

in Berlin (Ost) und von 1963 bis 1969 auch dessen Intendant.

1966 wurde er Präsident des Verbandes der Theaterschaffenden.

Er arbeitet als Gast am Berliner Ensemble, Maxim-Gorki-Theater

und Schillertheater. Wolfgang Heinz wurde besonders durch

Inszenierungen von Tschechow und Gorki bekannt und gestaltete

zahlreiche Rollen der Weltdramatik. Dazu gehören Professor

Mamlock, Galileo Galilei, König Lear, Wallenstein und als Höhe-

punkt seiner Darstellungskunst Nathan der Weise.