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© Foto: Holger Hübner

Hier wurde 1854 die Synagoge der Jüdischen Reformgemeinde eingeweiht.

Kennzeichnende Veränderungen des Gottesdienstes in diesem „Tempel“ waren die stärkere

Verwendung der deutschen Sprache, die Orgelbegleitung, der Verzicht auf getrennte

Sitzordnung sowie Kopfbedeckung und die Verlegung des Gottesdienstes auf den Sonntag.

Nach teilweiser Zerstörung in der Pogromnacht vom 9.11.1938 wurde das Gebäude wieder

instand gesetzt und nach der Schließung der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße

von 1941 bis Mitte 1942 als Ersatz genutzt.

Durch Kriegseinwirkung wurde das Gebäude zerstört, die Ruinen später abgetragen.

It was on this site that the synagogue of the Jewish Reform Community was inaugurated in 1854.

Distinguishing features of this temple included: the holding of Sunday services, no gender segregation or use of head covering,

increased use of the German language and organ accompaniment.

The synagogue was partially damaged in the „Night of the Pogrom“ (called Kristallnacht by the Nazis) on November 9, 1938.

It was then restored and after the nearby New Synagogue was closed by the Nazis in 1941, this one acted as a substitute until 1942.

Destroyed during the war, ist ruins were later removed entirely.