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© Foto: Holger Hübner
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(Findling)

VOM MAI 1936

BIS ZUR

BEFREIUNG

IMSERES VOLKES

DUCH DIE

RUHMREICHE

SOWJETARMEE

LITTEN IN EINEM

ZWANGSLAGER

UNWEIT DIESER STÄTTE

HUNDERTE ANGEHÖRIGE

DER SINT

EHRE

DEN OPFERN

 

(Marmortafel)

Den Berliner Sinti, die im

Zigeunerlager Marzahn litten

und in Auschwitz starben

Mai 1936 - Mai 1945

ATSCHEN DEVLEHA

 

(Metalltafel)

Auf einem ehemaligen Rieselfeld nördlich

dieses Friedhofs richteten die Nazis

im Vorfeld der Olympischen Spiele 1936

einen »Zigeunerrastplatz« ein, auf dem

Hunderte Sinti und Roma

gezwungen wurden zu leben.

Zusammengepfercht in düsteren Baracken,

fristeten die Lagerbewohner ein elendes

Dasein. Harte Arbeit, Krankheit und Hunger

forderten ihre Opfer. Willkürlich wurden

Menschen verschleppt und verhaftet.

Demütigende »rassenhygienische Untersuchungen«

verbreiteten Angst und Schrecken.

Im Frühjahr 1943 wurden die meisten der

»Festgesetzten« nach Auschwitz deportiert.

Männer und Frauen, Greise und Kinder.

Nur wenige überlebten.