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In diesem Haus wohnte von 1951 bis 1953

Siegfried Berger

*24. Juli 1918 +29. Januar 2002

Der Sozialdemokrat wollte keiner Diktatur dienen.

Am 17. Juni 1953 stand er an der Spitze eines

Demonstrationszuges streikender Arbeiter aus

dem Funkwerk Köpenick durch Ostberlin. Die

Demonstranten forderten „Freie und geheime

Wahlen“ und „Wiedervereinigung“. Siegfried

Berger wurde von einem sowjetischen Militär-

tribunal zu sieben Jahren Arbeitslager verurteilt.

1955 konnte er aus Workuta nach Westberlin

zurückkehren.

Als „Opfer politischer Repression“ wurde Siegfried

Berger 1996 von den russischen Behörden

rehabilitiert.