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© Foto: Holger Hübner
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Ginkgo biloba - Fächerblattbaum

Der seit 250 Millionen Jahren existierende Ginkgo stammt aus Japan und Ostchina,

war aber bis zur Eiszeit vor 30 Millionen Jahren noch bei uns in Mitteleuropa

verbreitet, und kommt heute nur noch in einer Art vor.

Der bis zu 40m hohe Baum besitzt fächerförmige, ledrige, oft eingeschnittene oder

gelappte Blätter, die ursprünglich aus zusammengewachsenen Nadeln bestehen.

Diese Übergangsform von Nadel- zu Laubgehölzen machen den Ginkgo biloba zum

berühmtesten lebenden Fossil.

Sein Wuchs ist vielgestaltig, oft unregelmäßig oder kegelförmig mit wenig ver-

zweigten Ästen. Eine besondere Bedeutung hat der Ginkgo als Großstadtbaum, da er

grundsätzlich stadtklimafest, besonders widerstandsfähig gegen Luftverschmutzung

und fast krankheitsresistent ist.

Seine Besonderheiten und Vorzüge prädestinieren den Fächerblattbaum geradezu,

das Symbol für die gärtnerische Ausbildung in Neukölln darzustellen.

Das Mosaikbild des Ginkgoblattes wurde dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Herrn

Bodo Manegold anläßlich des Tags der offenen Tür der BVV am 23. November 1996

von den Auszubildenden geschenkt.