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In dem hier ehemals stehenden Haus lebte von 1896 bis 1910 der Arzt und Sexualwissenschaftler Dr. Magnus Hirschfeld, geb. 1868 in Kolberg - gest. 1935 in Nizza im Exil. In Charlottenburg begann Dr. Hirschfeld am 15. Mai 1897 mit dem Aufbau der ersten deutschen Homosexuellenbewegung als Gründer und Vorsitzender des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK). Ferner entstanden hier die Pläne für das spätere Berliner Institut für Sexualwissenschaft. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten sah sich das WhK 1933 gezwungen, sich selbst aufzulösen. Das Wirken Magnus Hirschfelds mahnt bis heute zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber Minderheiten in unserer Gesellschaft.