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1848 In den Märzunruhen

werden die Ordensschwestern

des St. Hedwig-Krankenhauses

von der Volksmenge bedrängt.

Sie hat sich vor dem Kranken-

haus versammelt, um Ihrer [!] Zer-

störungswut freien Lauf zu lassen.

Sie fordert die Ordensschwestern

auf, sich zu erklären „mit wem sie

es halten?” Die Oberin antwortet

mit einfachen, mit Milde und

Festigkeit gesprochenen Worten:

„Wir pflegen Eure Brüder und

Schwestern. Wir halten es mit

unseren Armen und Kranken” [!]

Die Gesinnung schlägt sofort

um. Man gibt den Schwestern eine

Ehrenbürgerwache vor dem

Krankenhaus. Es werden 35

Schussverletzte aufgenommen.

(Aus der Chronik des St. Hedwig-Krankenhauses)