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© Foto: Holger Hübner

Die im Hof gelegene Synagoge und das Vorderhaus

wurden 1902 bis 1904 nach Plänen des Architekten

Johann Hoeniger erbaut.

In diesem Gebäude befanden sich eine Religionsschule der Jüdischen

Gemeinde zu Berlin und seit 1922 auch eine Schule des zionistischen Jüdischen Schulvereins. Die Schule übernahm die Jüdische

Gemeinde 1929 als III. Private Volksschule.

1941 mußte die Schule nach der Beschlagnahme des Gebäudes

durch die Nationalsozialisten geschlossen werden. Viele der

Lehrer und Schüler wurden deportiert und ermordet.

Nach einer kurzen Zeit als Durchgangsheim für jüdische Überlebende

der Konzentrationslager nutzte die › Volkssolidarität‹ dieses Haus.

Im Jahre 1999 eröffnete hier ein Jüdisches Lehrhaus.

Diese Tafel entstand auf Initiative ehemaliger Schülerinnen und Schüler.