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Am 29.9.2008 hat die Kassenärztliche Vereinigung Berlin eine Gedenkinstallation für die unter dem Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Kassenärzte aus Berlin eingeweiht. Seither werden mittels eines Beamers auf eine Glasfront rechts neben dem Eingang tagsüber und am Abend auf eine mattierte 2m x 1,5m große Fläche die Namen und Lebensdaten von 2.063 Ärzten in deutscher und hebräischer Sprache projiziert. Außerdem werden ebenfalls in beiden Sprachen in gewissen Abständen unter verschiedenen Überschriften Texte eingeblendet, z.B. „Verantwortung der Ärzteschaft”, „Ärzte und Patienten billigten Unrecht”, „Erinnern und Gedenken”, „Gedenken heißt Lernen”. Der „Eingangstext” lautet:

 

„Gegen Vergessen – Verdrängen – Verharmlosen – Verschweigen (Heinz Galinski)

Zum Gedenken an unsere aus politischen, rassischen und religiösen Gründen verfolgten jüdischen Kolleginnen und Kollegen 1933-1945.”