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© Foto: Holger Hübner
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Hans Böckler

1875 – 1951

Der Metallarbeiter Hans Böckler, geboren am 26. Februar 1875,

hat die Entwicklung der deutschen Gewerkschaftsbewegung

maßgeblich mitgeprägt. Seit 1928 war er Mitglied der SPD-

Reichstagsfraktion. Nach 1933 wurde Hans Böckler mehrmals

verhaftet und stand unter ständiger polizeilicher Kontrolle.

Nach dem 20. Juli 1944 versteckte er sich und lebte illegal. Im

Nachkriegsdeutschland setzte er sich für die Gründung des

Deutschen Gewerkschaftsbundes ein und wurde 1949 zum

ersten Vorsitzenden gewählt.

Er fungierte auch als Vizepräsident des “Internationalen

Bundes freier Gewerkschaften” in London und setzte sich

besonders für die Paritätische Mitbestimmung in der

Montanindustrie der Bundesrepublik Deutschland ein.

Er starb am 16. Februar 1951 in Köln.

Deutscher Gewerkschaftsbund / Bundesvorstand