Hier, an seinem Wohnhaus, war eine Gedenktafel für

Fritz Riedel

1.2[!].1908 - 21.8.1944

Der Metallgießer Fritz Riedel engagierte sich als Arbeitersportler in der

Antifaschistischen Aktion. Nach 1933 schloß er sich dem kommunistischen

Widerstand an. Er gehörte 1942 zur Gruppe um Beppo Römer und Robert Uhrig,

die in der illegalen Monatsschrift Informationsdienst Anleitungen für Sabotageakte,

Hilfe für Zwangsarbeiter und Antikriegspropaganda in der Wehrmacht gab.

Im Februar 1942 wurde Fritz Riedel mit mehr als 200 Mitgliedern der Gruppe

verhaftet. Im Juli[!] 1944 wurde er zum Tode verurteilt und am 21. August

im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.

Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.

Berliner Vereinigung VdN, Bezirk Friedrichshain e.V.

30.1.1996